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MK53: Kreativ vorausdenken im Digitalen Innovationsraum Schwerin

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Im Herbst 2019 wurde der Digitale Innovationsraum im Herzen Schwerins in der Wismarschen Straße eröffnet. Im Perzina-Haus, einem historischen Gebäude, hatte zuletzt die Bibliothek ihren Sitz. DIR ist kein einzelner Raum, sondern eine interdisziplinäre Werkstatt und Denkfabrik. Mascha Thomas-Riekoff stellt sie im Gespräch mit Antje Hinz für MassivKreativ vor.

MK52: Zirkuläre Kunst und Upcycling im westmecklenburgischen Lübz

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Viele Jahre war Julia Theek als Künstlerin in Potsdam aktiv und hat große Ausstellungen in Berlin und anderen Großstädten gestaltet. Sie weiß aus eigener Erfahrung, dass das Leben in den überfüllten Metropolen nicht immer ein Vergnügen ist. Und so lockt sie vor allem in den Sommermonaten großstadtmüde Künstler und andere Interessierte ins Atelierhaus, das von einem verwunschenen Garten am Gerberbach umrahmt wird. Die Künstlerkollegen können in Ruhe und eigenmotiviert an neuen Werken arbeiten oder in der hauseigenen Sommerakademie künstlerische Kurse und Workshops belegen oder selbst anbieten, zu Kunst ist dabei möglichst mit Upcycling verbunden – egal ob  Scratchart, klassischer Malerei und Kalligrafie. Die Künstlerdozenten kommen aus dem ganzen Land und am liebsten aus der Nachbarschaft, aus Mecklenburg, Leipzig, Hamburg oder Berlin.

MK51: Kreative Visionäre im bayerischen Fichtelgebirge

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Die Region im bayerischen Fichtelgebirge kämpft gegen Landflucht, Fachkräftemangel und Leerstand. Um neue Perspektiven zu eröffnen, setzt die dortige Entwicklungsagentur auf die systematische Förderung der Kultur- und Kreativwirtschaft. Die Erfolge sind vielversprechend! Ich habe mit ChancenergreiferInnen, MöglichmacherInnen und Weiterdenkerinnen der Region gesprochen.

MK50: CoWorkLand-Genossenschaft: Mit Coworking gegen Landflucht

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Coworking ist in Großstädten ein gut gehendes Geschäftsmodell. Doch wie ist es auf dem Land? Bei einem Feldversuch hat die Heinrich-Böll-Stiftung herausgefunden, dass gemeinschaftliches Arbeiten auch dort Interessenten findet. Ich habe mit Ulrich Bähr, dem Initiator von „CoWorkLand“ gesprochen.

MK49: Kreatives Sachsen: Innovationsgeist versprühen und Industriebrachen retten

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Claudia Muntschick ist deutschlandweit unterwegs, um historische Bausubstanz zu retten, vor allem Industriebrachen. Als Beraterin für Regionalentwicklung sowie Kultur- und Kreativwirtschaft setzte sie sich vor allem für die Neubelebung leerstehender Gebäude ein. Welches Potenzial sie in den alten Bauten sieht und womit Sachsens Kreative noch beeeindrucken, hat sie mir im Interview erzählt.
Claudia Muntschick ist für das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft KREATIVES SACHSEN tätig, speziell für die für die Region Ostsachsen.
Seit 2017 fördert der Freistaat Sachsen dauerhaft das Sächsische Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft mit 500.000 pro Jahr, vorerst bis 2021. Es ist die zentrale Anlaufstelle für kreative Akteure und Multiplikatoren und wird getragen vom Landesverbandes der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V.. Er erbringt zusätzliche Eigenleistungen in Höhe von 5.000 Euro pro Jahr. Aktuell arbeiten 7 feste MitarbeiterInnen im Projekt mit Standorten in Chemnitz, Dresden und Leipzig. Die Aufgaben sind vielfältig. Die landesweite Plattform stärkt branchenübergreifend die Vernetzung der Akteure, verleiht der Branche Sichtbarkeit und hilft Einzelakteuren und Unternehmen, sich am Markt zu etablieren, bietet Vor-Ort-Beratungen sowie teilmarktspezifsche gründungs- und wachstumsbezogene Qualifzierungsleistungen in ganz Sachsen an.

Fragen, Anregungen, Infos an: kreativ@MassivKreativ.de

MK48: Summer of Pioneers: Wie Großstadt-Nomaden das Land entdecken

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Während die Großstädte über Raumnot klagen, bieten ländliche Regionen Raumwohlstand, die kreative Form des Leerstands. Wittenberge in Brandenburg hat diese Herausforderung in eine Erfolgsgeschichte verwandelt. Die BewohnerInnen stecken den Kopf nicht in den Sand. Sie packen die Probleme an und denken voraus, so wie Christian Fenske. Er ist Regionalentwickler im TGZ, dem Technologie- und Gewerbezentrum Prignitz. Fenske ist erster Ansprechpartner für Start-ups, Existenzgründer, Unternehmer und Investoren. Wenn er von Wittenberge spricht, spürt man sofort: Er liebt die Region, die seine Heimat ist. Damit sie auch in Zukunft reizvoll und lebenswert bleibt, sucht er nach neuen Impulsen: „Wir brauchen ein gewisses Grundrauschen, um die kreative Masse zu aktivieren, die hier schon vor Ort ist. Wir wollen die Einheimischen inspirieren und aus ihren heimischen Gefilden rauslocken, damit sie sich mit auswärtigen Kreativen vernetzen.“ Fenske setzt auf Kreativität und Coworking. 
Frederik Fischer, Kopf der KoDorf-Bewegung, wird zum Berater und Impulsgeber von Fenske und zum Initiator des ersten Summer of Pioneers in Wittenberge. Es ist der erste Testballon, der Kreative aufs Land holen und ausprobieren will, wie sich Coworking abseits der Großstädte anfühlt. Das Format ist gleichzeitig ein Ansatz, um leerstehende Gebäude neu zu nutzen. In einer ehemalige Ölmühle zieht im Sommer 2019 der neue Coworking-Space für die kreativen Pioniere ein. Inzwischen gibt es erste Ableger und weitere sind in Planung.

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MK47: #WirvsVirus-Hackathon: Kokreative Ideen gegen Corona

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Die Fotografin und bildende Künstlerin Susanne Wehr berichtet im Interview über Ihre Erfahrungen beim Hackthon. Wie lief die Arbeit im Team? Wie wurde das Thema gefunden? Wie wurde die Idee entwickelt? Susanne Wehr hat mit ihrem Team den Prototyp für eine Online-Plattform &kunst entworfen. Die Idee: „Plattform für Event-Streaming und Online-Festivals: &kunst kreiert lebendiges Erleben und Entdecken von digitalen Veranstaltungen. Durch die bundesweite Vernetzung und Bündelung von Events, Orten und Künstlern schafft die Plattform ein übergreifendes und bisher nicht vorhandenes Angebot aus Livestreaming, vorproduzierten Inhalten und Online-Workshops und -Tutorials.“ Die Jury-Kriterien beschreibt das Team auf der Projektseite des Hackathon so:
Gesellschaftlicher Mehrwert: für die vielen kleinen selbstständigen Künstler und Kulturschaffenden, die jetzt am meisten leiden; Innovationskraft: die Plattform bietet mehr als nur Performancekünstlern eine Plattform mit Videostream-Möglichkeit;
Skalierbarkeit: von lokalen Festivals bis ganz Deutschland und in die ganze Welt. Die Idee für den Hackathon #WirVsVirus ist innerhalb von einer Woche entstanden - als Reaktion auf die Corona-Krise und fand vom 20.-22. März 2020 statt. Während Virologen von einem Beratungstermin zum nächsten hetzen, Politiker unter Hochdruck über Ausgangsbeschränkungen beraten, Notfall- und Hilfsprogramme schmieden, brüten zeitgleich unzählige hochmotivierte Bürger der Zivilgesellschaft gemeinsam mit Mitarbeitern aus Bundesministerien an Herausforderungen der Corona-Krise. Insgesamt 27.000 Menschen, darunter viele Kreativakteure nicht nur aus Deutschland, suchen nach Lösungen in 15 verschiedenen Handlungsfeldern - quer durch alle Generationen und mit verschiedenen persönlichen und fachlichen Hintergründen. #WirVsVirus gelingt ein Weltrekord: Noch nie nahmen so viele Menschen an einem Online-Hackathon teil.
https://www.massivkreativ.de/wirvsvirus-hackathon-kokreative-ideen-gegen-corona/

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MK46: kultursegel - Segel setzen für die Musik

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Karl Heinrich Wendorf will dem Musikland Mecklenburg-Vorpommern Aufwind geben und dabei vor allem den Nachwuchs mitnehmen. Die Freude beim Musikmachen gepaart mit Organisationstalent bereiten ihm den Nährboden für das strategische Planen von Musikvorhaben, u. a. für sein gemeinnütziges Unternehmen kultursegel. Als Manager versteht er es, musikalische Ereignisse so zu arrangieren, dass die Musik bestmöglich wirken kann. Diese Kombination gibt es selten. Im Profibereich sind die Welten auf und hinter der Bühne getrennt. Doch gerade junge MusikerInnen, die am Anfang ihres Weges stehen, kaum Geld und Kontakte haben, um erste Ideen und Musikprojekte umzusetzen, müssen es selber machen. Was einige KünstlerInnen als Zwang empfinden, wurde bei Karl Heinrich Wendorf zur neuen bzw. zweiten Profession.
In seiner Masterarbeit widmet er sich dem Musikland MV: Da es das einzige Bundesland ohne eine musikalische Fort- und Weiterbildungsstätte ist, entwickelt Wendorf Strategien für die Gründung einer eigenen Landesmusikakademie in MV. Seit der ersten Bestandsaufnahme ist viel passiert. Wendorf hat inzwischen viele Unterstützer und Befürworter für seine Idee gefunden und sogar einen Ort: Schloss Gadebusch im Nordwesten von Mecklenburg-Vorpommern soll der Akademie als Heimat dienen. Nach den Wirren der Wende lagen die bedeutenden historischen Gebäude u. a. aus der Zeit der Renaissance viele Jahre im Dornröschenschlaf. Gemeinsam mit Vertretern der Stadt und des Schlossfördervereins möchte Wendorf dem Ort neues Leben einhauchen. Und eine wichtige Rolle in dem multifunktional geplanten Kultur- und Bildungsort soll dabei eben eine Akademie der musikalisch-kulturellen Bildung spielen.
Karl Heinrich Wendorf ist genau der Typ Rückkehrer, den Mecklenburg dringend braucht: hervorragend ausgebildet, weitläufig und weltoffen mit umfassenden Erfahrungen in Musikpraxis und Management, ausgestattet mit wertvollen Kontakten in die Kultur- und Klassikszene, in Pädagogik und Bildung und vor allem mit weitreichender sozialer Kompetenz und Herzensbildung. Man spürt sofort, dass Wendorf für seine Heimat und seine Sache brennt und für sein gemeinnütziges Unternehmen kultursegel.

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MK44: Jörg Klingohr - Coach, Comedian, Moderator, Unternehmer

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Jörg Klingohr, 1965 in Mecklenburg geboren, will für sein Heimatland Verantwortung tragen. Er ist nach dem Studium der Wirtschaftspsychologie nach MV zurückgekehrt. Im Jahr 2000 kauft er symbolisch für eine D-Mark eine alte Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (LPG), baut sie mit viel Herzblut und Engagement zum Bauernhof und Familienhotel um. Den Namen „Bauer Korl‘s Golchener Hof“ lehnt er an seine Kunstfigur „Bauer Korl“ an, mit der er an Wochenenden als Comedian durch das Mecklenburger platte Land tourt. So lernt er nicht nur viele neue Dörfer, sondern auch die Befindlichkeiten, Sorgen, Nöte, Ängste der BewohnerInnen kennen. Was ihm wiederum in seinem Hauptberuf zugute kommt: Als Wirtschaftspsychologie und Coach arbeitet er seit 2002 mit Führungskräften und Mitarbeitern taucht in regionale Wirtschaftskreisläufe ein und trägt Verantwortung für die Gemeinschaft, nicht zuletzt auch in seinem Golchener Hof. Er bietet dort viel Raum für Konzerten und Comedy, Hochzeiten und Betriebsfeiern, Tagungen und Seminare, wo er auch als Moderator nachfragt und zuhört. Und die Pläne gehen immer weiter: Neben einem Heuhotel ist 2015 eine soziale Betreuungseinrichtung für Jugendliche entstanden, 2016 die erste Bauernhof-Kita in der Region „De Dörpkinner“ und 2017 eine kleine Bauernhofkirche, die Besuchern und Gästen für Trauungen und innere Einkehr zur Verfügung steht.

Was fasziniert ihn am Leben und Arbeiten in Mecklenburg? Auf welche Hürden trifft er bei seinen Unternehmungen? Mit welchen Denkblockaden seiner Mitmenschen in MV wird er konfrontiert? Und was braucht MV, damit es viel mehr murige Raumpioniere wie ihn gibt, die das Bundesland mit viel Energie gestalten? Das frage ich Jörg Klingohr – den Macher mit vielen Talenten, Interessen, der immer ein offenes Ohr hat. Und der sich selbst Sozialhydrauliker nennt.
Hier mehr auf meinem Blog: https://www.massivkreativ.de/joerg-klingohr-coach-comedian-moderator-unternehmer/

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Über diesen Podcast

Der MassivKreativ-Podcast navigiert durch die spannende Welt der Kultur- und Kreativwirtschaft, stellt in Interviews und Reportagen Akteure und Helden vor, zeigt deren Innovationspotenziale und Impulse für Gesellschaft, Wirtschaft, Politik, Stadtentwicklung, Zivilgesellschaft und Bildung. Kreativität geht oft überraschende Wege. Genauso inspirierend soll MassivKreativ sein, es verbindet, gibt Impulse, sät Begeisterung und Leidenschaft, erweitert den Horizont und macht Mut, sinnstiftend, kreativ und innovativ zu wirken.
Ich freue mich über Nachrichten, Ideen, Anregungen!
Antje Hinz, MassivKreativ

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Website: https://www.massivkreativ.de/

von und mit Antje Hinz

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